Was hilft bei Endometriose-Schmerzen?


Ernährung, Bewegung und Entspannung
Was hilft bei Endometriose-Schmerzen?
mauritius images / Photo Alto / Frederic Cirou
Endometriose kann weh tun

Endometriose ist oft mit starken Schmerzen verbunden. Ergänzend zur medizinischen Behandlung helfen eine gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung.

Schmerzen im Bauch

Bei der Endometriose befindet sich im Bauchraum Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt. Dieses Gewebe reagiert auf Hormone und den weiblichen Zyklus. Frauen mit Endometriose haben deshalb neben einer verstärkten Menstruation beispielsweise auch Schmerzen im Unterbauch oder beim Geschlechtsverkehr. Weil die Endometriose so starke Beschwerden verursachen kann, ist die Erkrankung auch mental oft belastend.

Gemüse und Öl

Die klassische Endometriose-Therapie beinhaltet Hormone, Schmerzmittel und manchmal sogar eine Operation. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Selbsthilfe-Maßnahmen, die die Beschwerden lindern können. Dazu gehört eine gesunde Ernährung, die reich an Vitaminen und Ballaststoffen ist. Häufig empfohlen wird dafür eine mediterrane Ernährung: Viel Gemüse und Obst, Vollkornprodukte statt Weißweizen und viel Omega-3-Fettsäuren, beispielsweise durch fetten Fisch, Leinöl oder Walnussöl. Auch Nahrungsergänzungsmittel zeigen einen Effekt auf die Endometriose, beispielsweise N-Acetylcystein, Vitamin D und E, Omega-3, Zink, Magnesium oder auch Grüntee-Extrakt oder Kurkuma. Interessierte sollten sich ärztlich beraten lassen, welche Nahrungsergänzung sinnvoll ist.

Training gegen Schmerz

Neben der Ernährung gibt es auch die Möglichkeit, den Symptomen durch körperliche Maßnahmen entgegenzuwirken. Dazu gehören regelmäßige Bewegung, Physiotherapie oder Beckenboden-Training. Diese Maßnahmen fördern ganz allgemein das Wohlbefinden. Gegen Schmerzen und Stress können auch Techniken zur Entspannung wie z. B. Yoga oder Achtsamkeitsübungen helfen. Auch Akupunktur oder eine elektrische Nervenstimulation (TENS) sind Möglichkeiten, die Schmerzen zu verringern. Bei allen Maßnahmen ist wichtig, dass sie begleitend zu einer medikamentösen oder operativen Therapie erfolgen. Eine Absprache mit der Frauenärzt*in ist in allen Fällen sinnvoll.  
Quelle: Frauenärzte im Netz 

News

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Einhorn-Apotheke
Inhaberin Tina Ertl
Telefon 02381/92 15 10
E-Mail info@einhorn-apotheke-hamm.de